wi«eUle»«; dlsaa Ai]|r«bc verdjürit Jedoch tim so wectgcr IJcachtuzif^, als Collas d«a patholagjsdjen Cha- mJocf tüa ,,lLadara>iraiaf" sdbat TaUkgmjnea itäa^ nu£gfs£m$t kat i 516 Hirfoh, hiftoriioh geognphifohe Pithologie. m&lig, aber stets sehr laDgiam, wäehit dieie Getchwakt in die Breite andi die Tiefe; tie wird alsAnn nnbeweglich, Draok auf dieselbe «refft eam dumpfen Schmerz , und eben dieser Umstand , sowie die conelanende Unfora- liohkeit des Gliedes verorsacht dem Kranken einige Unbequemliehkeit bea Gehen, während das Allgemeinbefinden desselben übrigens voUkonmien aBj» stört bleibt Nachdem so einige, 3, 5 bis 7 Jahre Yergangen und die & schwnlst einen bedeutenden Umfang erlangt hat, erheben sich aaf denelbe warzige Knoten, die an der Spitze perforiren; gewöhnlich rachen die Knoke erst in diesem Zustande ärztliche Hülfe, und bieten alsdann folgendes Srai- heitsbild : Das Aussehen des Kranken ist meist vollkommen befriedigend,' and v- mentlich macht sich in demselben, wie in dem Allgemeinbefinden, keine Sp* irgend einer allgemeinen krankhaften Diathese bemerklich; der Fnss efick um das zwei- bis dreifache, auch wohl darüber, geschwollen, ist in e unförmlichen Masse entartet, die Zehen sind weit auseinander gediingt, » weilen auch wohl anderweitig von der normalen Richtung abgelenkt; die Ge- schwulst, nach oben hin wie von einer Demarcationslinie abgegrenii, töM in einzelnen Fällen nur über den vordem Theil des Fasses, bis in die Gefeii der hinteren Enden der Metatarsalknochen , gewöhnlich bis ans Fossgelssk. seltener über dasselbe und höher hinauf, bis in die Mitte des UnterseheBkek Colebrook und Lovell haben sogar Fälle beobachtet, wo der Ifrfn^^**^ process so weit vorgeschritten war, dass die Amputation zur Entfenangda krankhaften über dem Knie vorgenommen werden musste. In diesem Tom rückten Stadium der Ki'ankheit lassen sich einselne, isolirte Oesohwfilste n» mehr durchfahlen, vielmehr erscheint eine gleichm&ssig verbreitete Ossüisuls, die sich hart, jedoch nicht steinarlig, sondern wie wenn man anf sine dAnsi metallene Platte drückt, anfühlt, und, namentlich auf Draok, sohmersliaft iit Die Haut des erkrankten Gliedes ist unverändert, nur an mehr oder wenünr ziJilreichen Stellen perforirt, und bildet eben hier harte, anfgewalsteteGs* schwürsränder , von denen ans die in den sinuösen Geschwüiekanal ffcdßkite Sonde tief in die Substanz des Fasses , resp. durch Weichtheile. nnd K^^nrlü« hindurchdringt, und aus welchen sich eine dünne, saniöss, gelblich -ffeftrbtc, stinkende Flüssigkeit ergiesst, in welcher — und eben das ist das C3israhe- ristische der Kruikheit — zahlreiche, kleine, unregelmässig geformte, schwan oder grau gefärbte, mitunter weich, andere Male fester oder selbst hart in- zufuhlende, granulirte Körperchen suspendirt sind. Das Allgemeinbefinden 6m Kranken erscheint — wie bemerkt — , trotzdem die Krankheit so weite Fort- schritte gemacht hat, meist ganz ungestört, nur bei sehr langer Daner dersel- ben tritt zuweilen Abmagerung und Diarrhöe ein, und unter eben diesen £^ scheinungen hat man selbst, (äne dass jedoch anderweitige tiefere Etkrankoa- gen in den Organen der Brust- oder Bauchhöhle eingetreten, den Tod dorcb Marasmus erfolgen gesehen. Die anatomische Untersuchung, ^des erkrankten Gliedes ergiebt, je nach- dem die Krankheit sich mehr oder weniger weit und tief in die Gewebe Te^ breitet, und je nachdem der destructive Process mehr oder wenigem weit tut- geschritten ist, verschiedene Resultete, die jedoch in der Hauptsache, der Ablagerung jener oben erwähnten körnigen Masse in die verschiedenen, den Fuss constituirenden Gewebstheile , übereinstimmen, and zwar findet T^9n diese Masse in kleineren oder grösseren Conglomeraton , vom Umfange eines Steck- nadelknopfes bis zu dem einer Flintenloigel , fest, aber zerbrechlich, schwin- lieh gefärbt und mit einer granulirten, maulbeerartigen Oberfläche, im sab- cutanen Binde- und Fettgewebe, zwischen den Muskeln nnd in der qiongiö- sen Substanz der Knochen abgelagert In einzelnen Fällen bleibt der Ertnk- heitsprocess lediglich auf das Bindegewebe nnd den Pannicalas adiposas be- schrakt; häufiger findet man ihn von hier aus auf die Knochen fortgsschrit- ten, welche im Beginne ihrer Erkrankung die Spuren einer durch den Druck von Seite der abgelagerten Masse bedingten, chnmisohen Periostitis, and do- ren Folgen, Verdickung der Rindensubstans , auch wohl osteophjtisohe Wa- cherungen auf der Oberfläche u. s. w., in einem späteren Stacuam Schwand der Gortikalsubstanz und den Honigwaben ähnHofae, imd mit dam Afterpro- ducto angefüllte Aushöhlungen der Markiabstus, niemals aber cariöss &- Störungen zeigen, übrigens immer mehr oder wenigsr «rveiidhft und Isidit ««rbrechtieh sind. In einer dritten Reibe von Fällen endlich , wo auch die Muikeln mit in den KrankheiUprocew gesogen aind^ erscheuien alle Gewebe in ein« gleichartige^ giülertahnUchf MaaBe umgewandelt, so dasa man, ohne einen wesentlichen Wideretand zu finden, mit einem Messer den erkj^kten Tbeil nach allen Richtnngen hin zerschneiden kann. Bidie beachmbt diesen Ztuttnd mit folgenden Worten: ^,A scalpel may witb the greateat eaae, be paiiid trongh and trongh the foot in all directiona, ita normal stmotore hn- Ting become completely diaorganised' A soft mau consiating of caieoualike matter, grannkr bodiea^ an nnhealthy puriform pnlp, adlpoie tinne uid g«- lAÜnon^^like subBtance^ occupies the place of the »oft titane«. Bonei mrs either completely deitroyed, or deprived of earthy conatitnentB, honey-com* bed and eaaily tom or cnt^ the cavitie« made by the deatmctive procesa being occQpied chiefly bj tha caaeous or granulär matter.'' Ea tritt somit derErank^ heitaproceae der Reihe nach zuerst im Bindegewebe, sodann in den Knochen und Knorpeln, am spätesten in den Muskeln auf^ den gröaaten Widerttand letaten die Sehnen, so daas Bidie dieaell>en m einem Falle, wo bereite alle übrigen Gewebe in pdpoae Masae umgewandelt waren ^ fi^t Tollkomman intoct i^orfand. Die Angabe einzelner Beobachter, da?» sich der ErttukhelsproGesfl •teta muf den Fuas beachrnnkt^ resp. stet« vom Fuasgolenke begrenzt wird, findet, wie geaei^j weder m der klinischen ßeobaehtungj noch in der anato- miachen Untersuchung eine Bestätigung; Eyre, Carter u, A. haben jene körnige Masse im nntem Ende der Tibia eingel>ettet gefunden, Fits-Fa^ trick (bei Eyre) erzählt von einem Falle: ^M this case the lower end of the tibia was diseased, the finger could be paaaed into the hone and it was aqueezed between the finget^ /' und in demselben Sinne bencterkt Bidie: ,Jt has been affirmed by some obaerrers. that the diaease neyer reaehes higher than tlie uukle, bnt I bave in several instunces found the granulär and ca- •eous substances, cbaracteriatic of the disea«e, as high up aa the middle third gf the leg.» Die froheren Beobachter haben sich mit der Darstellung der hier erörter- en Thatsftchen begnügt, und wenn es einzelnen deraellien auch nicht entging, baa dna Chariikteriatisehe der Krankbeit in der Abkgemng jener eigenthüm- ichÄu, granulösen , dam Fischrogen ähnlichen (Eyre) Miisao tu suchen iei^ beruhigten sie aich eben bei dieser Erkenn tnisa, und nalimen keinen An* ukd , das Kraukbettsproduct in die Kategorie dea Tuberkels zu bring-eu , die [rankheit somit aj« eine tuberculöae zu bezeichnen. CoUaa ist eigentlich ier Erste, der, vom pathologisch -anatomischen, wie vom histologischen Standpunkte die tuberculöse oder acrophulöse Natur der Knmkheit entschieden in Abrede gestellt^ diftselbe jedoch als den Ausdruck einer specifischen Krank- heitadiathese ansehen seu müssen geglaubt hat; ohne Zweifel hinderte ihn eine SU g^inge Bekanntschaft mit mÜEroskopiachen Uuterauchungen , das, was er geseiien, richtig zu deuten, und zwar geht diess nus einer Vergleichun^ des von ihm mitgetneilton mikroskopischen Befundes der in der ausgeacbiedenen Fiftsfiigkeit anspendirten körnigen Masse mit den späteren Berichten von Bi* die und Carter hervor i ,J*y ai reconno/* heisst es in seinem Berichte, in welchem er seine geringe Gewandtheit in der mifcroakopischen ünterauchnng Iftbrigens seibat zugesteht, ,,des massea amorphes de matiere granoJeuse tres- .toinue, de!9 eeUules du tissu fibro-plastique tr^a-longnes, nettement troncheea k t*une de lenrs extr^itas et terminees si lautre par une sorte de firmnge, des ^lohules de Vhmle et, un trea-grand nombre des |>öüta corpa en generu^ d*mn run noiratre on rougeatre, flnectaii*t une forme irregulii^rement triangulaire, Lf sur des points bien eclaires ou decolorea, m'ont paru fomies de cellules ttitea, tranaparentes , et dont Teuu, Tacide acetique, Tether sulfarique, et 'de «nlftirique reapectaient lea contours et la cotaJeur, et, enfin, dana une iöre snperißure, quelques coUulea airoudiea, a noyaast, que Tammoniaque paru rendre plus aensibles, mais que je n'ai pas renspi a bien ^tndier^*^ Balliugall und Carter ist es, wie gesagt, gelungen, die wahre Nator der Krankheit, resp, den epi- oder vielmehr entophy tischen Charakter dersel* ben mit dem Mikroskope nachzuweisen und ftist gleichzeitig erfolgten die die- len Befund im Allgemeinen bestätigenden MittUeilungea von Bidie> Bd grosaen Interesse, welches der seiner Eigenthümliclikeit nuch bis jettt dastehende Gegenstand der Katur- und Anmeiwiaaenachiilt bietet ^ halte 518 Hin oh, hifiorisoh geographiichfl Pathologie. ich es für gerathen, den Gart er' sehen Bericht hier vollst&iidig wiedemge- ben; es heisst in demselben: Das Afterproduct, welches hänfig in Form einer kugeligen Masae von dv Grosse eines Stecknadelkopfes bis zu der einer Flintenlragel anffetroffm wird, nicht selten aber auch durch das Zusammentreffen mehrerer Maaaen oder bä weiterem Wachsthum eine unregelmässige Gestalt annimmt, eracheint des blossen Auge in zwei Varietäten, je nachdem dasselbe braun oder sebinn gefärbt oder nicht pigmentirt ist Auf einem Durchschnitte zeifft die Mim im ersten Falle eine tief braune Färbung xmd eine strahlige ^radienartige) Structur; nicht selten geht, bei einem Hartwerden derselben, der Bmoh liogi dieser Strahlen, und zwar dann, wenn die Masse eine weichere Consistax, wie etwa die von faulem Holze hat, andere Male ist die Stractnr nicht n deutlich ausgeprägt Unter dem Mikroskope erscheinen die grösseren Mit* sen aus Faserbündeln zusammengesetzt, welche in einer sehr legelmäaigeB Weise radienartig vom Gentrum gegen die Peripherie verlaufen , sich mit ein- ander vielfach verflechten, hie und da knotig angeschwellt, im AUgemeiiiB aber von cylindrischer Form sind. An ihren peripherischen Endig^ongen md auch an einzelnen ihrer Seitenäste bemerkt man eine oder mehrere dnnkelge färbte, kugelige*, sehr feste Anschwellungen, welche, je nachdem aie mehr oder weniger gross sind und über die Oberflache der Masse hervorragen, der selben das granulirte Ansehen geben. Der Durchmesser der FaattMndd betrug in einem Präparate Vioo^Viso ^o^ (0,11 — 0,31 Millim.), der Dorcb- messer der kugeligen Anschwellungen wurde häuflg Vhq Zoll (0,37 MOUdl) und noch grösser {} Sehr zahlreiche^ einfache oder zusammengesetzte Korperchen, von huner oder tief dunkler Farbe, welche dem unbewaffiieten Auge ab röth- hm Eömchen erscheinen: sie wind, wann einzeln, von ovaler, regel massiger orm, hiulig aber mehrfach zusammenhängend und dann von eckiger, oft boider Gestali Die Struktur dieser Körperchen ist sehr schwer zu besttm- ha; zellenartige Gebilde mit Wandung und Kern sin